Einsatzinfos

Vielen Dank für Ihr Intersse an einem Einsatz in Nepal!

Einsätze finden regelmäßig statt in der Zeit von Mitte Februar-Mitte Mai und von Mitte September-Mitte Dezember.

Da eine sorgfältige Organistation und Planung nötig ist sollten Sie sich rechtzeitg vor Ihrem geplanten Reisewunsch bei und melden, da auch andere Kollegen Interesse haben, was uns sehr freut, aber die Einsätze hinsichtlich der Kapazitäten auch limitiert.

Der Einsatz kann generell an zwei Standorten in Nepal sattfinden: im Dorf Bajhketeri in der Provinz Gulmi oder in Bigu Gompa/Dolakha (siehe Karte).

Für beide Standorte ist ein Flug von Deutschland nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, nötig, welcher nicht von Desoca e.V. finanziert wird. Ebenso das Hotel in Kathmandu bei An- und Abreise (von ganz einfach bis luxuriös möglich). Dies hat den Sinn, dass wir die Vereinsgelder von Desoca e.V. möglichst sinnvoll nur in die Projektarbeit und fü die Hilfe vor Ort investieren möchten. Gerne stellen wir Ihnen über die Höhe des Flugbetrages eine Spendenbescheinigung aus, wofür Sie uns die Rechnung des Fluges zukommen lassen müssten.

Für Kathmandu werden wir Sie gerne unterstützen bei der Suche einer Unterkunft für die ersten 1-2 Nächte in der Hauptstadt. Unser nepalesischer Einsatzleiter Krishna vor Ort wird Kontakt zu Ihnen aufnehmen und Ihnen bei Fragen zur Verfügung stehen. Er spricht perfekt Englisch und ist stets ihr Ansprechpartner.

 

Die Straßenbedingungen in Nepal sind in der Hauptstadt noch in Ordnung, in Richtung der Einsatzgebiete werden die Verhältnisse jedoch schlechter und ein Jeep, der von uns und Brepal e.V. organisiert ist, transportiert Sie an den Zielort. Durch die zum Teil sehr unwegsamen Strecken und die vielen Staus kann sogar mit dem Jeep zeitweilig nur Schritttempo  gefahren werden - seien Sie sich also bei Ihrer Planung im Klaren darüber, dass die Anfahrt nach Bajhketeri, ca. 500km im Westen Kathmandus, zwei weitere Tage mit einer Zwischenübernachtung dauern wird. Die letzten 50km sind quasi "off-road" zu bewältigen. Bigu Gompa ist östlich von Kathmandu und auch, vor allem auf dem letzten, kaum ausgebauten Streckenabschnitt nur holprig und langsam mit dem Jeep zu erreichen. Auch hier müssen zwei Tage eingerechnet werden zur Anreise. Alternativ kann der letzte (zweite) Streckenabschnitt (ca. 7 Std.) erwandert werden. Bedenken Sie dabei allerdings, das hierbei ca. 2000 Höhenmeter zu bewältigen sind. Eine gewisse Grundkondition wäre also ratsam.

Für einen Einsatz sollten Sie aus diesem Grund insgesamt gut 3 Wochen einrechnen. Wenn Sie 4 Tage An- und Abreise und ca. 10 Tage für die Arbeit vor Ort inkl. Aufbau/Abbau/Organisation rechnen bleiben Ihnen dann noch ca. 7 Tage für Ausflüge, Wanderungen oder der Besichtigung der Hauptstadt. Auch hier geben wir Ihnen gerne ein paar Tipps.

Die Arbeitszeiten hängen von dem Tages- und Lebensrhythmus der Nepalesen ab. Die Zeit läuft in Nepal etwas anders. Beginn ist daher ca. um 10.00 Uhr, gefolgt von einer Mittagspause. Gearbeitet wird bis ca. 16.00 Uhr, je nach eigenem Ermessen und Patientenaufkommen. Samstags ist Ruhetag, alle anderen Tage ist "die Praxis geöffnet". Für Kost und Logie (Frühstück, Mittag und Abendessen/nepalesische Küche und von Nonnen in Bigu Gompa, bzw, von einem Koch in Bajhketeri zubereitet) kommt während des Einsatzes der Verein auf.

Die Unterkunft ist sehr einfach. Sie werden in einem Zimmer mit einem einfachem Bett, schlechter Isolierung und keiner Heizung untergebracht sein, wachen aber morgens dafür mit einem klaren Kopf und einer atemberaubenden Aussicht auf, um Ihren Kaffee oder Tee zu genießen. Waschgelegenheiten und Duschen sind vorhanden, jedoch sind diese auch einfach gehalten; Warmwasser ist solarbetrieben.

Das Wetter kann wechselhaft sein und es kann in unseren Winter- und Frühjahres-Monaten auch abends und nachts sehr kalt werden. Es ist also ratsam sich nicht nur wanderfestes Schuhwerk, sondern auch für alle Wetterlagen geeignete Kleidung einzupacken, inklusive einem warmen und gemütlichen Schlafsack für die Nacht. Tagsüber kann, insbesondere an freien Tagen, die man draußen verbringen möchte, auch Sonnencreme von Nöten sein. Ein Tagesrucksack und eine gute Reiseapotheke ist ebenso sinnvoll. Vor Malaria oder anderen tropischen Erkrankungen brauchen Sie sich nicht zu fürchten. Für diejenigen, die eher auch mal abseits der großen Straßen laufen, ist eine Tollwut-Impfung zu empfehlen.Sie brauchen weiterhin eine Stirnlampe und Handtücher.

Einreise Flughafen Kathmandu

Am kleinen Flughafen in Kathmandu angekommen, müssen zwei Formulare ausgefüllt werden für die Einreise. Eines davon gibt es bereits im Flieger und kann schon dort ausgefüllt werden. Für das andere lohnt es sich einen schnellen Schritt einzulegen, um als einer der Ersten mit in der Ankunftshalle zu sein. Hier stehen ein paar wenige Automaten auf der linken Seite, an denenn man elektronsich seinen Visumantrag ausfüllen muss, welcher dann am Ende durch das Gerät ausgedruckt wird. Es steht Ihnen mit etwas Winken auch Flughafenpersonal zur Verfügung, das Ihnen beim Ausfüllen hilft. Bereit zu halten sind hierfür Name des Hotels und Adresse, an der Sie in Kathmandu unterkommen (es ist nicht alles sehr detailliert nötig). Bei "Zweck Ihrer Reise" geben Sie hier bitte "Trekking" oder "Tourist" ein. Mit dem ausgedruckten Antrag sind Sie dann mit einer der ersten am Schalter (den Automaten gegenüber) und vermeiden langes Anstehen.

Für das Visum braucht man ein PASSBILD, welches auf den Antrag geklebt wird. Dafür ein einfaches, billiges Passbild aus Deutschland mitbringen (Qualität egal).

 

 

 

Man braucht einen Reisepass, der mindestens 6 Monate gültig ist.

Die Visagebühr beträgt:

 

 

 

15 Tage Visum - mehrfache Einreise möglich (multiple entry) US $ 25, bzw. in € zum Tageskurs.
30 Tage Visum - mehrfache Einreise möglich (multiple entry) US $ 40, bzw. in € zum Tageskurs.
90 Tage Visum - mehrfache Einreise möglich (multiple entry) US $ 100, bzw. in € zum Tageskurs

 

 

Wer noch Dollar hat, bitte zu diesem Zweck mitbringen, ansonsten reichen auch Euros.

 

 

Haben Sie die Einreiseformalitäten erledigt, geht es ein Stockwerk tiefer zum Gepäckband. Es stehen viele Gepäckwagen bereit, die man zwar kostenlos nehmen kann, aber gleichzeitg wird man dann auch oft von hilfsbereiten Männern angesprochen, welche später Geld wollen, und die Sie gar nicht brauchen.

 

 

Am Ausgang wird der Gepäckschein mit dem Gepäck kontrolliert. Wir Ausländer werden nicht kontrolliert, die Nepalesen mit den großen Taschen schon. Dann einfach raus und nicht mehr auf Menschen in Uniform achten (diese bieten Ihnen nun vom Taxi bis zur Unterkunft und Trekkingreisen allerhand an). 

In dieser Halle (kurz vor der Ausgangstür) finden Sie auch schon den ersten ATM/ Bankautomaten (z.B.Nabilbank), an dem Sie sich mit den ersten nepalesischen Rupien ausstatten können. In Nepal ist alles recht günstig, heben Sie nicht gleich zu viel ab, sondern schauen Sie erst einmal wieviel Sie benötigen (wollen). Mit umgerechnet 70-80 Euro fahren Sie schon ganz gut, das sind ca. 10.000 NPR (je nach Kurs).

Es gibt im Flughafen auch Wechselstuben, in denen man Bargeld tauschen kann. Der Kurs ist etwas schlechter als in der Stadt, hier reicht es sicher, erst einmal  20 Euro zu wechseln.

 

 

Draußen nehmen Sie sich gerne selbst eines der vielen Taxen, die Ihnen überall angeboten werden für ca. 700 NPR bis nach Thamel. Oder Sie haben besprochen, dass Sie abgeholt werden vom Verein, dann wartet jemand von uns mit einem Schild "Desoca", bzw. "Brepal" aud Sie.

 

Unser Mitarbeiter begleitet Sie dann in Ihr Hotel. Das Hotel können auch wir vor Reiseantritt buchen. Wir empfehlen gerne das International Guesthouse in Thamel. Es kostet etwa 40 Euro pro Nacht (siehe:  http://www.ighouse.com/. Man kann aber auch gut billigere Unterkünfte in Thamel/Kathmandu bekommen (siehe: https://www.booking.com/hotels).

 

Je nach Planung und Aufenthaltsdauer insgesamt sollten Sie zum Ausspannen 1-2 Nächte einplanen.

Wissenswertes für Nepal

folgt

Euer Desoca e.V. Team